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Unsere Pool-Checklist – damit der Campingplatz den Kids (und uns) gefällt

vom 24.08.2019

Unsere drei Kinder sind einige Jahre auseinander. Entsprechend unterschiedlich sind die Wünsche im Urlaub. Das Thema begleitet uns seit fast 15 Jahren. Ob Spielplatz oder Chill Out Area mit WLAN, ob ein Ferien- oder Campingziel mit Disko oder Ponyreiten – das alles unter einen Hut zu kriegen, ist im Familienrat nicht so leicht. Ganz gleich, ob wir ein Mobile Home mieten, unser Familienzelt aufbauen oder von Freunden ein Wohnmobil mieten – besonders spannend wird die Vorauswahl, wenn es um das Baden geht.

Wasserrutschen auf Campingplätzen (Foto:  Max Romulus auf Pixabay)

Denn was ist ein Campingurlaub in den Sommerferien ohne Strand und/oder Pool?

Nun sind die Campingplätze, die direkt am Meer liegen, nicht so unser Ding (zumindest in den Schulferien). Wir campen lieber im Inland, einige Kilometer vom Strandtrubel entfernt. Oder in den Bergen, wo man auch nicht immer einen Stellplatz direkt am See bekommt. Deshalb ist es noch wichtiger, ob der Campingplatz unserer Wahl eine Poolanlage hat. Und wenn ja, was die alles bietet.

Erfahrung hilft – bei der Auswahl des nächsten Urlaubs-Campingplatzes

Im Laufe der Jahre haben wir mit unserem (inzwischen jugendlichen) Nachwuchs mehr als ein Dutzend Campingplätze bereist. Viele davon mit Schwimmbad. Mal war die Poolanlage überraschend abwechslungsreich gestaltet; mal war es trotz toller Bilder so lala.

Aus den Erfahrungen haben wir unsere ganz persönliche Checklist gebastelt

Hier sind unsere „Top 5“ Auswahlkriterien für die Poolanlage, und damit ausschlaggebend für unsere Entscheidung für oder gegen einen Campingplatz:

  1. Wasserrutsche ist nicht gleich Wasserrutsche

„Anaconda“ oder „Kamikaze“, „Käpt’n Campingbär“ oder „Jolly Roger“ – in jedem Fall lohnt sich ein erster Blick auf die Fotos. Mit Euren Kids. Dann bekommt Ihr einen ersten Eindruck, ob Eure noch kleinen Campingkrabbler stolz die erste hüfthohe Minirutsche hinuntereiern. Oder ob sich Eure Teenies auf eine 50 km/h schnelle Rutschpartie und einer Megadosis Adrenalin freuen können. Und wenn Ihr die Erfahrung gemacht habt, das Eure Kinder am liebsten den ganzen Tag lang rutschen – dann sucht einen Campingplatz mit einer vielseitigen Rutschenwelt aus. Tunnel-, Trichter-, Schlangen-, Reifen- oder Parallelrutsche… so wird es nicht langweilig! Und Ihr könnt den mutigen Kids von der Poolbar aus zuwinken… Nach dem ersten Eindruck schaut bitte auf die Detailbeschreibungen der Campingplätze mit Poolrutsche. Im Idealfall findet Ihr da auch das Mindestalter, ab dem die Kids auf der jeweiligen Rutsche hinabjagen, dürfen. Oder die Mindestkörpergröße. Ihr könnt Euch vorstellen, wie enttäuscht unsere jüngste Tochter einmal war, als sie rund fünf Zentimeter zu klein war, um rutschen zu dürfen…  Falls Ihr nicht sicher seid: Dann lohnt es sich, beim Campingplatz oder Reiseveranstalter anzurufen.
 

  1. Kinderbecken? Babybecken? Was denn nun?

Oft sind die wörtlichen Beschreibungen nicht 100%ig aussagekräftig. Was ist ein Planschbecken? Für welche Altersgruppe ist die Piratenwelt oder das „Aqua Splash“-Bad wirklich geeignet? Eine Norm gibt es da nicht. Aber immerhin: Bei vielen Campinganbietern findet Ihr relativ genaue Angaben zur Fläche und Tiefe des Pools, zu Attraktionen wie Wasserkanone, Piratenschiff, Wasserfall oder Sprudelpilz. Häufig wird auch genau beschrieben, ob das Kinder- oder Planschbecken auf dem Campingplatz baulich getrennt vom Schwimmerbecken ist (oder zur Sicherheit sogar umzäunt). Das fanden wir früher, als die Kinder klein waren, immer sehr hilfreich, wenn ein Elternteil mit unseren Kleinkindern planscht, während der oder die andere chillt oder ein paar Bahnen schwimmt. Auch, wenn ich mal alleine mit den Kindern los war, habe ich besonders auf die Sicherheit und ein gut zu überschauenden Pool auf dem Campingplatz geachtet. Ein Blick auf die Fotos der Kinderbecken auf dem Campingplatz kann helfen, um mehr zu erfahren. So könnt Ihr erkennen, ob Ihr im Pool mit Eurem Zweijährigen Kind planschen könnt und/oder ob es eher für Grundschulkinder angesagt ist.

  1. Warmes Wasser? Indoor, mal so, mal so, oder outdoor?

Wenn Ihr in nord- oder mitteleuropäische Gefilde fahrt, ist es schön, eine beheizte, vielleicht auch überdachte Poolanlage auf dem Campingplatz zu haben. Viele Campingbetreiber haben auch in variable Dächer investiert. Wie bei vielen Fußball-Arenen wird das Dach geöffnet, wenn die Sonne scheint. Bei mäßigem Wetter oder kühleren Temperaturen wird es geschlossen. Falls Ihr nach Italien, Kroatien, Spanien oder Südfrankreich fahrt – auch dann kann es Sinn machen, darauf zu achten, ob es ein beheiztes Schwimmbad auf dem Campingplatz gibt. Insbesondere, wenn Ihr in den Pfingst- oder Herbstferien fahrt. Und wenn Eure Sommerferien besonders früh oder spät sind. Oder wenn Ihr mit kleinen Kindern in der Vor- oder Nachsaison einen Campingplatz mit Pool bucht.

  1. Was bietet der Swimming Pool auf dem Campingplatz und wann ist er geöffnet

Bevor Ihr den Wunschplatz mit Swimming Pool und Rutschen bucht, schaut kurz auf die Regeln. Wer vorher weiß, was ihn erwartet, beugt möglichen Enttäuschungen vor Ort schon mal vor. Zum Beispiel wenn Teile des Pools auf dem Campingplatz für bestimmte Altersgruppen nicht zugänglich sind. Oder wenn es eine Badekappenpflicht gibt. Auch wichtig: Viele Campingplätze mit Pool erlauben aus hygienischen Gründen keine Shorts im Poolbereich. Wer also gleich normale Badekleidung von zuhause mitnimmt, erspart sich Frust am Urlaubsziel (und braucht die Badehose nicht teuer vor Ort nachzukaufen). Wir haben auch immer auf die Öffnungszeiten des Pools geschaut. Die geben viele Campingplätze zumindest grob an. Gibt es eine Mittagspause? Wann kann ich morgens mit den Kids rutschen gehen? Oder ist es möglich, sich am Abend nach einem langen Tagesausflug noch zu erfrischen? Besonders, wenn Ihr im Frühjahr, im Mai, Juni oder September/Oktober buchen wollt: Ist das Schwimmbad geöffnet? Wenn ja, sind vielleicht bestimmte Bereiche geschlossen, oder Öffnungszeiten eingeschränkt? Weil viele in unserer Familie sehr empfindliche Haut haben, versuchen wir außerdem, vor dem Buchen herauszufinden: Wie wird das Wasser des Campingplatz-Pools hygienisch aufbereitet? Denn stark gechlortes Wasser reizt bei manchen die Haut enorm (und die Augen sowieso). Campingplätze mit Schwimmbad, die mit anderen, etwas sanfteren Mitteln oder Methoden für sauberes Wasser sorgen, erwähnen das oft. Bitte schaut auf ihren Webseiten oder in den Beschreibungen der Campingreiseveranstalter.
 

  1. Die Kids sind happy! Und die Eltern?

Habt Ihr einen Campingplatz mit Pool gefunden, bei dem die Kids mal alle einer Meinung sind. Bei dem sie sagen: „Da wollen wir hin!“ Bevor Ihr den „Verbindlich buchen“-Button drückt oder dort anruft, schaut auch kurz auf Eure Bedürfnisse. Liebt Ihr ebenfalls die megaschnellen Wasserrutschen? Oder macht Ihr es Euch doch lieber auf einer (kostenlosen?) Liege gemütlich? Stehen die dicht an dicht oder gibt es genügend Platz auf Sonnenterrassen usw.? Kann ich von den Liegebereichen die Kids im Pool sehen? Gibt es ein vernünftiges Schwimmerbecken auf dem Campingplatz, wenn ich auch mal eine Runde kraulen oder schwimmen möchte? Manche Campingplätze haben sogar 25- oder 50 Meter-Olympiabecken mit Sprungturm. Oder gibt es Action im Pool, die die ganze Familie gemeinsam genießen kann? Zum Beispiel eine Gegenstromanlage, in der die ganze Familie sich „mal so richtig treiben lässt“. Last but not least: Hat der Campingplatz einen Wellnessbereich? Damit ein Elternteil in Ruhe chillen, saunieren, Dampfbad, Massage oder Beautybehandlung genießen kann, während der andere mit den Kindern die Rutschen erobert…

Viel Spaß beim Auswählen!!! Und einen ebenso actionreichen wie erholsamen Urlaub auf einem Campingplatz mit Pool!

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